Leder – Liebe fürs Leben

Sie fühlen sich angenehm warm an, lebendig, duften, wie es duften muss und sind genug robust für alle Tage: Die Taschen von LILA LILA aus pflanzlich gegerbtem Leder. Exklusiv für MIS MAGAZIN hat die Thunerin Lilian Messerli eine Design-Tasche kreiert.

In einer einzigartigen Kooperation hat Lilian Messerli eine Tasche entworfen, welche die Idee von MIS MAGAZIN und den Stil von LILA LILA vereint. Die schlichte Eleganz der Tasche bringt das Leder schön zur Geltung. Die geradlinige Form ist eine Liaison von klassischer Tasche und Mappe, der charakteristische Seitengriff von LILA LILA mehr als ein stilvolles Detail. Die Tasche ist in zwei auserlesenen Farben erhältlich: «Sharon», einem chicen Cognacton, und «Hinkelstein», einer aparten Anthrazitnuance.

 

Lilian Messerli und ihre Leidenschaft für Leder

 

Der Boden in Lilians Atelier ist aus Kork. Dies aus gutem Grund: Sie schneidet darauf die Einzelteile, die dereinst als einzigartige Ledertaschen an Frauenhänden baumeln, von Hand. Auch für die weiteren Arbeitsschritte – frei von Skizzen und Notizen – braucht die Thunerin, bis auf ihre Industrienähmaschine, keine maschinellen Helferlein. Vor einem Jahr hat sich die Ledergestalterin, die sich all ihre flinken Handgriffe selbst beigebracht hat, mit dem Taschenlabel «LILA LILA» selbstständig gemacht. Der Name rührt von ihrem eigenen Spitznamen her, den sie seit Kindheitstagen trägt.

Umhängetasche „Kuma“: Aus pflanzlich gegerbtem Leder mit stilvoll-unauffälligen

Tragegriffen und einem langen, verstellbaren Band.

 

Die Vision, selbst Taschen anzufertigen, verfolgt die gelernte Zeichnungslehrerin seit rund zehn Jahren. Der zündende Funke: Ein Felltaschen-Projekt mit dem Frauen-Atelier der Anstalt Hindelbank, das sie dazumal leitete. Die Felltaschen, sozusagen die «LILA LILA»-Urform, näht sie noch heute, allerdings aus glänzend-weichen Biofellen. Ihrem kompromisslosen Qualitätsanspruch ist es zu verdanken, dass das verwendete Leder pflanzlich gegerbt und höchst hautverträglich ist. Seit sie ihre Kreationen in der Berner Boutique «ooonyva» präsentiert, laufen ihr Geschäft und ihre Nähmaschine nahtlos – obwohl sie fast nur auf Bestellung produziert. Ihre Kollektion umfasst acht Modelle, die sie nach Flüssen benennt. Die Mutter eines Sohnes hat nicht etwa einen Taschenfimmel, vielmehr ist es die Begeisterung für den natürlichen Rohstoff, die sie antreibt: «Leder ist lebendig und verändert sich, wie die Trägerinnen meiner Taschen auch …»