Verflucht cool: «Schlämperlige»-Shirts

Warum die Faust im Sack machen? Tragt berndeutsche Flüche mitten auf der Brust: MIS MAGAZIN präsentiert vier «Schlämperlige»-Shirts, teuflisch schick designt von Gina Graeser, Gopf!

Wer braucht schon das A-Wort, wenn es treffsichere Mundartflüche wie «Gigu» oder «Gumsle» gibt? Im Eishockey geht es bekanntlich nicht zimperlich zu und her … Nicht zuletzt deshalb amüsieren sich die Spieler der 1. Mannschaft des EHC Thun über die kuriosen Kraftausdrücke. In der «Atelier Classic Bar» heisst es Probetragen: Joel Eicher, Pascal Rossel und Philipp Weber stossen spontan mit Viola Lutz und Beatrice Klossner an. Proscht Nägeli!

Damit ihr es gleich wisst und nicht ausruft «wie e Waud vou Affe»: Die Lieferfrist beträgt ab Bestellung vier Wochen. Schliesslich will Pascal Eichenberger vom «Atelier Margrit», der jedes Shirt von Hand siebdruckt, vor lauter Stress nicht schimpfen wie ein Rohrspatz. Seit 2011 betreibt er im Haus seiner Grosseltern eine kleine Manufaktur. Gewachsen ist das originelle Vokabular auf dem Mist von Matthias und Anja Vatter. Die Geschwister haben rund ein Jahr lang die herzhaftesten «Himmuheilandstärne» und Konsorten gesammelt. Ihr Cousin, Ben Vatter, hat sie als Wortfächer herausgegeben.

 

«Chleechüe» zeichnet Gina Graeser keine, dafür umso mehr Charakter­katzen – und seit der Zusammenarbeit mit MIS MAGAZIN auch Flüche.

 

 

Fotograf: Phil Wenger