Exklusive Einblicke: Modefotoshooting mit dem FC Thun

Man nehme eine Handvoll Kicker, einen Profi-Fotografen, versprayte Brückenpfeiler, jede Menge Staub und elegante Herbstmode – bei gefühlten 50 Grad.

Die Mission für unser Modefotoshooting letzten August war klar: «Das Kind im Manne» aus den FC-Thun-Spielern Dejan, Nicolas und Roy sowie dem Cheftrainer Marc Schneider und Sportchef Andres Gerber kitzeln.

So klar die Idee, so unklar die Location, um diese umzusetzen: Einen Ort in der Region, der etwas «verrucht» anmutet, gerne mit Graffiti und einem Hauch «Ghetto» als Gegensatz zum hypergepflegten Rasen, den die Jungs vom FC Thun sonst gewohnt sind. Ein Kinderspiel? Denkste! Wir zapften unser engmaschiges Netzwerk an, telefonierten und tippten uns die Finger wund …

Remo Neuhaus gibt den Jungs hilfreiche Tipps fürs perfekte Foto…

Der Fotoshootingtermin rückte näher und näher. Natürlich wurden wir reichlich mit Vorschlägen eingedeckt. Wir waren nah dran, aber es sollte nicht sein: Das «Attisholz Areal» schien perfekt, doch durfte man es aus Sicherheitsgründen nicht betreten. Langsam machte sich adrenalintreibende Aufregung breit. Doch um sprichwörtlich «fünf vor zwölf» gab ein Facebook-Freund von Fotograf Remo Neuhaus den entscheidenden Tipp: Beim Wylerholz in Bern liegen unter der Autobahn zwei Fussballplätze mit Sandboden und bunt besprayten Brückenpfeilern. Volltreffer!

Herbstmode von PKZ Men Thun inszeniert bei Sommerhitze

Tags darauf war Action angesagt – bei gefühlten 50 Grad! Ein Glück, dass die Autobahnbrücke etwas Schatten spendete. Nachdem sich die Jungs ganz unkompliziert unter freiem Himmel in die Hemden, Gilets und Jacketts von «PKZ Men Thun» geworfen hatten, machte Maja ein kurzes Briefing: «Habt Spass! Es soll aussehen, als ob ihr zufällig hier vorbeigekommen seid und spontan zusammen kickt – so wie ihr es als Buben gemacht habt.» Kaum hatten die Jungs den Ball vor den Füssen, war klar: Das Briefing umzusetzen, gelingt wie von alleine!

Die Chemie stimmt! Spieler, Trainer und Sportchef verstehen sich

super und haben sichtlich Spass beim Kicken.

Die Spieler klopften Sprüche, zeigten vollen Körpereinsatz und liessen sich die Hitze nicht anmerken. Nicht einmal dann, als ihre schicken (teilweise wollenen) Anzüge vom Schweiss durchnässt waren … Für die Einzelaufnahmen von Andres Gerber wünschte Fotograf Remo Neuhaus einen Spezialeffekt. Die Spieler sollten (wortwörtlich) Staub aufwirbeln! Die Chance, ihren Sportchef so richtig «einzustauben», liessen sie sich nicht entgehen. Andres nahm es mit Humor: «Ich werde mich bei Gelegenheit revanchieren».

Nach rund drei Stunden waren alle Bilder im Kasten. Schon der erste Blick auf das Resultat zeigte: Das Schwitzen beim «Schüttele» im Staub hatte sich gelohnt … aber seht selbst!

 

Das Kind im Manne:

Sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, kalauern und ein paar Tricks zum Besten geben – frei nach Nietzsches «Im echten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen» zeigen die FC-Thun-Spieler Outfits von PKZ MEN Thun mit spitzbübischem Dandy-Charme.

 

ANDRES und NICOLAS

 

DEJAN

 

Der Heiratsantrag und Fussballgucken sind für den Top-Scorer typische «Männersachen». Dejan Sorgic, der als Bub mit seinem Vater Fussball spielte, verlässt das Haus nie ohne Handy und Portemonnaie.

 

NICOLAS

Trägt der 22-jährige Verteidiger Nicolas Bürgy, den man «jung und hungrig» nennt, an festlichen Anlässen einen Anzug, empfindet er dies als Ausgleich zur Sportbekleidung.  

 

MARC SCHNEIDER

 

Schon mit 15 Jahren spielte Marc Schneider Fussball beim FC Thun, heute ist er Cheftrainer. Er bezeichnet die Stockhornarena, neben seinem Zuhause in Gerzensee und seinem Elternhaus in Uetendorf, als Lieblingsort.

 

ROY GELMI

 

 Roy Gelmi hegte schon als Kind den Traum vom Profi-Fussball, schliesslich eiferte er seinen zwei älteren Brüdern nach, die beide kickten. Schon mit sechs Jahren spielte er in einem Club. 

ANDRES GERBER

 

Dann und wann, wenn er sich wohl und vertraut fühlt, komme das Kind in ihm zum Vorschein, bekennt Andres Gerber. Stark sein (zu wollen), ist für den Sportchef, aufgewachsen in Belp, typisch Mann

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ROY, MARC, DEJAN, NICOLAS und ANDRES