Foodblog: Brunchen à la Carte

Die Foodblogger «Hans & Paul» testen den Samstagsbrunch im Berner «Kurt & Kurt» und diskutieren, was besser schmeckt: Brunch à la Carte oder doch Brunch vom Buffet?

Es ist ein grauer Samstagmorgen, durch die Aarbergergasse eilen vereinzelt in Daunenjacken gepackte Gestalten Richtung Bahnhof. Die Bise reisst uns die letzte Nestwärme aus den Gliedern und wir sind froh, als wir an der Nummer 28 angelangen: Hier sind letzten Oktober «Kurt und Kurt» eingezogen.

 

Neben Cocktails und Single Malts ist das Lokal auch bekannt für den Samstagsbrunch von 10 bis 14 Uhr. Das Buffet suchen wir jedoch vergeblich, denn hier wählt man seinen Brunch à la Carte. Für uns ziemlich ungewohnt, denn unter «Brunch» verstehen wir ein reichhaltiges Buffet. Statt uns auf ein Buffet zu stürzen, schlagen wir also die Speisekarte auf. Wir ordern ein Körbchen hausgemachtes Brot, einmal «Eggs Benedict» und einmal «Grüner Benedict», dessen Farbgebung von Avocado und Spinat herrührt.

 

 

Bevor wir uns darüber hermachen, überrascht uns ein «Gruss aus der Küche»: Der frische Power-Joghurtdrink mit Mango, Safran und Rüebli ist ein echter «Magenaufreisser»! Ausserdem stehen ausgesuchte Spezialitäten wie Maronimousse, Fenchelwurst oder Müesli-Bowls auf der Karte, sodass wir bis abends durchfuttern könnten – und die Sehnsucht nach einem Buffet hat sich längst verkrümelt.

 

 

«Hans & Paul», alias Marcel Weibel und Roland Glauser, testen Restaurants in der Region und verraten, wo sie auf den Tisch hauen oder Nachschlag bestellen.