Brunch: Ins Bett mit … Müesli und Pancakes

Schon aufstehen…? Vielleicht nach dem Zmorge: Statt eilen heisst es an diesem Morgen entschleunigen – beim Brunch im Bett. Mit genussvollen Ideen und einem ausgewählten Rezept gelingt das Frühstück in den Federn.

Die Welt zwischen Traum und Wirklichkeit schmeckt nach … ofenfrischem Baguette und Knuspermüesli. Jedenfalls, wenn man sich ein Frühstück in den Federn gönnt. «Wenn Menschen dazu bestimmt wären, aus dem Bett zu springen, würden wir alle im Toaster schlafen» – der Erfinder des faulen Katers «Garfield» muss es ja wissen! Toast ist ein gutes Stichwort, schliesslich gehört es doch neben Rauchlachs, luftigem Rührei und Speck zum Frühstück dazu. Nascht man zudem frische Früchte, zelebriert man den wahren Sinn von «Äpfeln im Schlaf­rock».

 

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Damit das Kuschelzmorge aber nicht in einer krümeligen Katastrophe gipfelt, gilt es, Vorkehrungen zu treffen: Die Speisen, z. B. Aufbackbrote oder «Overnight Oats» (siehe unten), am Vorabend anteigen und das ­nötige Equipment beschaffen. Als Basis dient ein stabiles Frühstückstablett, das genügend Platz für alle Leckereien bietet. Noch mehr Hotelfeeling versprüht ein Beistellwagen. Ein heisser Tipp sind auch Kannen oder Kaffeebecher mit Deckeln.

«Verschliessbar» lautet die Tugend ebenso bei Gefässen für Konfi und Konsorten. Pancakes im Pyjama schmecken zwar irgendwie eine Prise intensiver, aber der klebrige Ahornsirup-Klecks gehört nicht auf das Duvet, schliesslich ist dieses mit der karierten Lieblingsbett­wäsche bezogen. Das Auge isst nämlich nicht nur mit, es relaxt auch mit: Accessoires wie Plaids, frische Blumen oder Duftkerzen machen das Dinner unter der Decke dornröschenschön. Bleibt die Frage, wer in die Slipper schlüpft, um die nächste Runde Kaffee ans Boxspringbett zu servieren? … besser nicht mit einer Kissenschlacht ausknobeln!

 


 

 

Vielschichtiges Zmorge für Vielbeschäftigte

Basis

«Overnight Oats» heisst der Trend, der die Reichhaltigkeit eines ganzen Buffets in einem Einmachglas vereint. Sie sind sozusagen die sättigenden Superhelden, die «Schlummerfunktion»-Taktiker und Halbsieben-Hektiker vor dem vormittäglichen Magenknurren bewahren. Befüllen Sie abends ein Weckglas oder ein anderes transportgeeignetes Gefäss mit ca. 40 g Haferflocken und 120 ml Kuh-, Soja- oder Mandelmilch. Für ein Plus an Proteinen sorgt ein Klecks Magerquark oder Joghurt. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist des Langschläfers Liebling genussbereit – ob im Bett, Bus oder Büro.

Variationen

Früchte: Je nach Gusto zerkleinerte oder pürierte Früchte hinzugeben. Sorten wie Äpfel, Mango,
Erdbeeren oder Kirschen können Sie schon am Vorabend beimischen, Zitrusfrüchte hingegen erst am Morgen vor dem Verspeisen, weil durch deren Säure sonst Milch und Joghurt gerinnen. Ein weiterer Zeitsparer-Trick: Tiefgefrorene Früchte unterrühren, die über Nacht auftauen. Würzen: Peppen Sie Ihre «Overnight Oats» mit einer Prise Zimt, Vanille,  Kardamon oder Kakao auf. Süssen: Wer morgens einen Zuckerschub braucht, verfeinert die Mischung mit Honig, Agaven- oder Ahornsirup. Extras: Experimentieren Sie mit Kürbiskernen, Kokosraspeln, Leinsamen, Nüssen, Trockenfrüchten oder anderen Zutaten – der nächste Morgenhunger knurrt bestimmt.

 

 

 

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