Das Schlemmen ist des Wanderers Lust

Gipfeli auf Gipfeln, dinieren bei Vollmond, Knusperbrot kosten an dessen Ursprungsort und Häppchen ab Hof – mit solch appetitlichen Aussichten fühlt sich jede Wandertour gleich etwas leichter an.

Wandern, schlemmen, wandern, …

… schlemmen. Einfach gehen, immer weiter und weiter, bloss nicht stehenbleiben … Oh, doch! Wer sich nach Sonnige Halden am Lötschberg begibt, plant das mehrmalige Stehenbleiben mit ein – aus köstlichen Gründen, begonnen beim Hobelkäse- und Roggenbrot-Apéro auf der Sonnenterrasse des Restaurants Bahnhof in Ausserberg. Das Geheimrezept des säuerlich-aromatischen Roggenbrots: Nach alter Väter Sitte geernteter Roggen, frische Bergluft, klares Suonen-Wasser und traditionelles Backhandwerk. Nach einem Stück Cholera, dem typischen Walliser Lauch-Kartoffel-Kuchen, spaziert man «embrüff». Nach knapp einer halben Stunde erreicht man den Biohof Fischerbiel von Lilian und Orlando Schmid – und hat hoffentlich eine riesige Tasche bei sich. Schliesslich passen in die Hosentaschen höchstens ein Glas Tannenspitzenkonfitüre und eine Hauswurst. Wie schade wäre es, das Walliser Bio–Trockenfleisch, die Dörrbirnen, das Wildkirsch-likör oder das Quittengelee im Hofladen zurückzulassen … ach, und die Ringelblumensalbe erst!

Mit dem «RegioExpress Lötschberger» nach Ausserberg.

 

 

Weitere appetitliche Wandertipps:

Brunch, Niederhorn

Sonntags von 9.00 bis 11.30 Uhr weht der Duft von Kaffee und Gipfeli durch das Berghaus. Mit Aussicht auf
Eiger, Mönch und Jungfrau geniesst man mehr als das: Das Buffet bietet weitere frühmorgendliche Freuden
von Rauchlachs bis Birchermüesli.

Raclette-Tag, Leukerbad

Nichts als Raclette und Wein, was könnte für Käsefreunde schöner sein? Am 25. August 2018
steht in Leukerbad alles im Zeichen der Walliser Leibspeise. Begleitet von Musik, schlägt
man sich mit zehn verschiedenen Raclette-Variationen den Magen voll.

Abendfahrt, Niesen

Geht die Sonne unter, geht der Appetit auf: Mittwochs, freitags und samstags
ab 18.30 Uhr bitten Buffets mit wechselnden Kulinarik-Themen, beispielsweise «Ächt Schwyzrisch» oder «Fondue Rustique», zum Schlemmen à discrétion.

Vollmond-Dinner, Niesen

Je runder der Mond, desto runder das Bäuchlein – oder so ähnlich. Mond und Kerzen scheinen um die Wette, wenn man ein fünfgängiges Überraschungsmenü geniesst (25. und 26. August 2018, weitere Daten im September und Oktober).

 

 


Es geschehen noch Zeichen und Wandern

Hübsche Berge? Gesehen. Schöne Seen? Gesehen. Wo ist das staunende Kind, das man einst war? Möglicherweise spielt es Verstecken – in Kemmeriboden-Bad. Hier, wo «Ä bsundere Fläck Ärde» auf der Holzbank vor dem Hotel-Restaurant steht, erlebt man es noch: Sich freuen wie ein Kind.

 

 

Hier gibt es sie, die kleinen Wunder – nicht in Tüten, aber in Themenwegen: Von Bänkli zu Bänkli oder von Posten zu Posten führen die Bankgeheimnis-, Tagebuch- oder Beat-Feuz-Wanderwege durch die ehrliche Emmentaler Landschaft «Da! Da!» möchte man rufen, wenn man das nächste Anekdoten erzählende Bänkli von Peter Arnold erblickt.

 

 

Die Rundtour beginnt und endet beim Hotel Kemmeriboden-Bad, wo man sich noch so sehr die Augen reiben kann: Die Zimmer, der Wellness-Bereich und das Vier-Gänge-Verwöhnmenü sind so gut, wie sie aussehen. Zum Glück muss man, anders als damals als Kind, niemanden fragen, ob man die riesengrosse Kemmeriboden-«Merängge» alleine und auf einmal verputzen darf.

Mit der Bahn nach Eschholzmatt, weiter mit dem Bus bis «Kemmeriboden-Bad»Das Paket beinhaltet: Übernachtung im Doppelzimmer, Gondelfahrt auf die Marbachegg, Kräuterfussbad und Vier-Gänge-Menü.