5 Insider-Tipps von Illustratorin Gina Graeser

Die Illustratorin Gina Graeser lässt die Katze aus dem Sack und verrät, an welchen fünf Lieblingsorten in Bern sie Futter für ihre Fantasie findet.

 

1. Neue Welten entdecken im «Naturhistorischen Museum»

Seit Kindertagen besucht Gina für ihr Leben gern das «Naturhistorische Museum». Sie liebt es, in fremde Welten abzutauchen und durch die Ausstellung «Tiere der Schweiz» mit Fuchs, Maus und Co. zu flanieren – schliesslich ist sie  fasziniert von flauschigen Fellknäueln.  Zum Jahresende verwandelt sich die Präparate-Schau in die «Bar der toten Tiere» (26.12. bis 30.12.), für Gina ein tierisches Highlight: «In der Dunkelheit neben einer Fledermaus einen ‹Lillet› zwitschern und dabei gute Musik hören – was will man mehr?».

2. Feines von gestern in der «Äss-Bar»

Gina stillt ihren Bärenhunger in der Berner «Äss-Bar»: In der Marktgasse serviert diese Sandwiches, Salate und zahlreiche andere Köstlichkeiten frisch vom Vortag, angeliefert von verschiedenen Berner Bäckereien. «Ich bin ein grosser Fan von diesem Konzept gegen Food Waste», bekennt Gina. Ein Besuch im Altstadtkeller des Lokals schont schliesslich nicht nur ihr Mittagsbudget, sondern auch die Umwelt.

 
3. Prachtvolle Prints bei «Petite Puce»

Wilde Prints auf Kleidern mag Gina genauso gerne wie ungezähmte Vierbeiner auf Papier. Am liebsten shoppt die Bernerin bei «Petite Puce» in der Brunngasse, unweit von ihrem Atelier entfernt. Im kleinen, feinen Laden ihrer Schwester kauft man nicht die Katze im Sack, denn das Sortiment für Frauen und Kinder stammt entweder aus erlesener  zweiter Hand oder ist fair produziert. «Im ‹Petit Puce› kann ich mit gutem Gewissen etwas für mich ‹gänggele›», schnurrt Gina.

4. Energie tanken im Elfenaupark

Von Zeit zu Zeit schwärmt die Künstlerin aus ihrem Kreativzoo in der Altstadt aus, um im Elfenaupark Energie zu tanken. So joggt sie im Frühling zwischen blühenden Blumenbeeten oder spaziert im Winter schneebedeckten Baumalleen entlang, die sie an längst vergangene Zeiten erinnern: «Der Park verzaubert mich zu jeder Jahreszeit».

 

5. Drinks bei Dämmerung im «Einstein au Jardin»

Im «Einstein au Jardin» schlürft sich die 33-Jährige querbeet durch die Getränkekarte. Umgeben von Kastanienbäumen und zwitschernden Spatzen, bietet die kleine Bar auf der Münsterplattform einen atemberaubenden Ausblick auf das Matte-Quartier und den «Güsche», den Gina am liebsten bei Dämmerung geniesst.

In ihrem kuscheligen Atelier illustriert Gina Graeser mit Fineliner und Fantasie flauschige Fellknäuel – oder freche Fluchworte, wie für unsere beiden «Schlämperlige Shirt»-Editionen.