DIY-Lampe: Falzen bis die Funken sprühen

Das selbstgemachte Origami-Lämpchen aus Papier, inspiriert vom Licht der Kathedralen, taucht die Stube in warmes Licht. Praktikantin Lia Schüpbach und Online Redaktorin Nina Frauenknecht stellten ihre Falt-Fähigkeiten unter Beweis.

Lia und ich stecken die Köpfe zusammen – wir sind auf der Suche nach einem «Do it Yourself»-Projekt, das nicht nur in unsere neue Ausgabe mit dem Thema «Licht und Schatten» passt, sondern auch als Geschenkidee für unter den Weihnachtsbaum dient. Nachdem wir auf der Inspirationssuche eine Weile im Dunkeln tappen, stossen wir auf ein Youtube-Video (s. unten), das die Anfertigung einer DIY-Lampe einleuchtend erklärt. Unser Ehrgeiz ist angeknipst – wir bauen das Lämpchen selber nach.

 

Einfarbig, gemustert – oder lieber beides? Die Papierauswahl für unsere DIY-Lampe ist beinahe so grenzenlos wie der funkelnde Sternenhimmel. Das Material sollte einzig nicht zu dunkel sein, damit es das Licht später nicht verschluckt. Wir haben uns – inspiriert von der kommenden Adventszeit – für ein Papier mit zartem Goldschimmer entschieden. Neben den neun A4-Blättern braucht ihr ausserdem Leim, einen Radiergummi, Bleistifte, ein Japanmesser, Geodreieck und Lineal, eine LED-Glühbirne (inklusive Kabel zum Aufhängen) und einen dünnen Karton für den Stabilisator der Lampe (Vorlage in der Description-Box vom Video verlinkt).

 

 

Bewaffnet mit Bleistift, Lineal und japanmesserscharfer Präzision nehmen wir die Markierungen in Angriff. Lia kennzeichnet jede Seite der A4-Blätter mittig und verbindet die Punkte. Danach markiert sie auf den Horizontalen von beiden Seiten 2,4, 5,3 und 8,3 cm nach innen. Die entstandene Diamantform schneiden wir aus und ziehen die vertikalen Linien mit dem Cutter nach. Ein Griff zum Radiergummi – und kurze Zeit später sind alle übrigen Bleistriftstriche ausgelöscht.

 

 

Jetzt wirds spannend – gleich kommt ans Licht, ob wir exakt gearbeitet haben! Wir schieben die zwei inneren, vertikalen Schlitze der Papierbogen ineinander, sodass sich selbst fixierende Rollen entstehen. Anschliessend tun wir das gleiche mit den inneren und äusseren Schlitzen der einzelnen Papierrollen, bis die erste und die letzte Rolle einen Kreis bilden.

 

 

Geschafft – wir schliessen den Papierrollenkreis mühelos. Nun fehlen noch Lichtkörper und Stabilisator, damit der neue Stern am Lampenhimmel nicht zur Sternschnuppe wird. Nach der Vorlage im Video schneiden wir zwei Kreise aus dem Karton und fixieren sie mit Leim an den Innenseiten der Papierrollen. An dieser Stelle ist etwas Geduld gefragt – lasst den Leim unbedingt lange genug trocknen!

 

 

Just zum Eindunkeln baumelt unsere DIY-Lampe von der Decke und taucht das Fotostudio in wohlig-warmes Licht. Während wir das Lämpchen stolz betrachten, strahlen Lia und ich über beide Ohren – für die dunkle Jahreszeit sind wir gut gewappnet.

 

Hier die Videoanleitung für unsere DIY-Lampe – viel Spass beim Nachfalten!