Vier kunterbunte Ausflugstipps für den Sommer

Am «Elite Openair» das Tanzbein schwingen, hinter die Mauern der prächtigen Thuner Schlösser blicken oder zur «Gin o’Clock» in Willisau am Wachholderschnaps nippen – diese abwechslungsreichen Ausflugstipps beflügeln euren Sommer.

 

«Lab-yrinth» der Lieder

Das Labyrinth an Sommeraktivitäten, an denen man sich in Langnau gütlich tut, kennt nur einen Ausgang: Freude! Zum 40-Jahre-Jubiläum lädt die Ludothek sommerlang zum munteren «zäme spiele – zäme lache – zäme gwinne»: mit «Äntelipark» (5.6.), «verspielten Schaufenstern» (August) oder Lebendkickern (1.9.) am «Elite Openair». Letzteres ist ein weiteres Highlight (29.8. bis 1.9.): Ein ganzer Stall von Bands verwandelt den Viehmarktplatz in eine Festhütte, sodass man es über «Höger u Chräche» hinaus an die grosse Glocke hängt. Zuvor formt sich jedoch derselbe Ort in ein Emmentaler New Orleans, wenn sich während der «Jazz Nights» (23.7 bis 27.7.) junge und gestandene Talente auf der Bühne abwechseln. Hier labt man sich reichlich an Kultur und Tradition – sicher zuträglich, dass Langnau eine der längsten Sonnenscheindauern der Schweiz hat …

Mit der Bahn nach Langnau i. E. 

 

GINderella in Willisau

Wäre Gin ein Märchen, würde ein Wacholderzweig auf der Stufe zur Destillerie liegen … Denn was für Cinderella der Schuh ist, ist für Gin das beerige Zypressengewächs: Ohne würde er es nicht auf den (Trend-)Thron schaffen. In der Destillerie Willisau schlägt der Kirchturm nicht zwölf, sondern «Gin o’Clock»: Angefangen im Kräutergarten, erfahren Wissensdurstige alles über die traditionelle Gin-Produktion – bis sie schliesslich darauf brennen, selbst Hand an den Kupferkessel zu legen. Mit dem selbst kreierten Destillat begibt man sich schliesslich hinter die Bar – hier schüttelt man nicht Bäumchen, sondern Becher!

Mit der Bahn nach Willisau, anschliessend ca. 10 Minuten Fussmarsch bis zur «Diwisa». Teilnahme ab 18 Jahren, Infos und Anmeldung hier. 

 

Thuner Inselrhythmus

«Schloss mit der Hektik!» – in Thun, dem Tor zum Berner Oberland, warten Schlösser in einer Dichte, wie sie sonst nur in Märchenbüchern vorkommt. In der Altstadt, durchschlängelt von der Aare, schlägt das Metrum der Befindlichkeit noch städtisch schnell. Doch mit jeder Entdeckung – ob historische Gebäude oder Sichten auf die Viertausender – wird es leichter und leichter, bis es sich bei einem gemütlichen Grundschlag einpendelt. Mit jedem der fünf Schlösser entlang des Sees, umgeben von prächtigen Parkanlagen, stellt sich ein Gefühl ein, das man sonst nur von Ferien auf einer entlegenen Insel kennt…

Mit dem «RegioExpress Lötschberger» nach Thun. Alle Schlösser sind einfach mit dem Schiff oder Bus ab Thun erreichbar. Tipp: Besuch Schloss Schadau mit einer Fahrt auf dem Solarschiff Shuttle kombinieren. 

 

Wer unter Blumen …

… lustwandelt, blüht selbst auf. Das erkennt man am rosigen Teint, den man beim Flanieren im botanischen Garten der «Villa Taranto» bekommt. Im Park – mit 16 Hektaren so gross, dass es eine Landkarte davon gibt – schöpft die Botanik mit 20 000 Pflanzen aus vollen Kelchen. Zu verdanken ist das dem schottischen Kapitän Mc Eacharn, der – man sage es unverblümt – närrisch auf Naturschönheiten war. 1931 erwarb er das Gelände am Lago Maggiore und liess dort Samen aus aller Welt spriessen. Die rosigen Wangen kühlt man anschliessend im nahegelegenen Städtchen Verbania mit tulpengrossen Gelati-Kugeln ab …

 

Mit dem «RegioExpress Lötschberger» nach Domodossola, weiter mit dem Comazzi-Bus nach «Verbania Villa Taranto».

 


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit BLS entstanden.