So süss, so lebendig: Domodossola 

Natur, Naschereien und norditalienisches Flair vereint die lebendige Provinzstadt des Piemonts: Auf nach Domodossola, dem «Dolce Vita» entgegen!

Spätestens wenn einem der Duft von frisch gemahlenem Espresso in die Nase steigt, weiss man: «Benvenuti a ­Domodossola!». Die Piemonteser Perle lockt mit charmantem Stadtzentrum im Renaissance-Stil – und mit ihrem beliebten Samstagsmarkt. Die Marktstände ziehen sich von der pulsierenden Piazza del Mercato bis in die Nebengässchen der Altstadt – hier eine Scheibe geräucherten Schinken degustieren, da hausgemachte Gelati schlecken und dort würzige Oliven probieren, während sich die Einkaufstasche wie von allein mit Köstlichkeiten füllt.

 

 

 

 

 

Gestärkt von all den stadttypischen «bocconcini» folgt der Aufstieg zum «Sacro Monte Calvario», dem heiligen Kalvarienberg und UNESCO-Welt­kultur­erbe. Nur einen Steinwurf vom «Domo» entfernt beginnt der Kreuzweg durch den wildwüch­sigen Wald, auf dem man ab und an eine be­sonders schöne Kastanie einsteckt. Die Pflastersteine führen an fünfzehn Kapellen mit lebensgrossen Statuen und imposanten Male­reien vorbei zur Klosteranlage auf dem Gipfel. Hier bieten die Dächer Domodossolas und die angrenzende Bergregion einen spektakulären Ausblick.

 

Zurück in der Stadt schaut man hinter die ­Fassaden des Palazzo San Francesco oder des Palazzo Silva, begleitet von einem Hauch Historie: Die im 13. und 14. Jahrhundert er­richteten Paläste dienen heute als Museen, die einen auf den Spuren der Vergangenheit wandeln lassen, bevor man sich auf den Heimweg macht.

 

 

Vom Zugfenster aus wirft man einen letzten Blick zurück auf das Städtchen – die Wangen warm von der Sonne, der Kopf gefüllt mit Impressionen und die Taschen randvoll mit Souvenirs … «A presto, Domodossola!»

Mit dem «RegioExpress Lötschberger» nach Domodossola.

 

 

Eine weitere Perle des Piemonts

 

Spektakel der Schornsteinfeger

 

Vom 30. August bis am 2. September marschieren Menschen mit russverschmierten Wangen und schwarzer Kleidung durch die Gassen des idyllischen Städtchens Santa Maria Maggiore: Am inter­nationalen Schornsteinfegertreffen, das jährlich tausende ­Schaulustige anlockt, ge­denken sie der verstorbenen «Spazzacamini» des ­Vigezzotals, bekannt als Wiege der Kaminkehrer.

Mit dem «RegioExpress Lötschberger» nach Domodossola, anschliessend mit der Centovalli-Bahn bis Santa Maria Maggiore.

 


Unterstützung über die Grenzen hinaus

Das Kooperationsprogramm «Interreg-V-A Italien Schweiz» stärkt die Zusammenarbeit der beiden Länder nachhaltig, indem es grenzüberschreitende Projekte fördert. Dafür arbeiten die EU, der «Europäische Fonds für regionale Entwicklung», der Staat Italien, die Schweizerische Eidgenossenschaft und die Kantone Hand in Hand zusammen.
Weitere Informationen zu «Interreg-V-A Italien Schweiz».


Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit BLS entstanden.