Diese 10 Tipps beleben jetzt die Quarantäne-Zeit

Stay the f*** home! Klar doch, aber was nun? Es gibt viele Möglichkeiten die Zeit daheim zu verkürzen – und lokale Geschäfte zu supporten: ein Hoch auf die Kreativität mit ausgewählten Tipps.

 

1. Sich als Barista versuchen

Immer schön geschmeidig bleiben und lokale Kleinunternehmen unterstützen: Lasst euch Kaffeebohnen von «Ferdinand Coffee» aus Bern und Milch vom  Bauernhof «Hof Frei» aus Wohlen nach Hause liefern und bringt euch selber bei, wie man einen Cappuccino nicht nur zum Gaumen-, sondern auch zum Augenschmaus macht:

2. Online shoppen, aber nachhaltig

Pluspunkte für Gross und Klein: Das Berner Bijou «Petit Plus» hat neben Standorten im Breitenrain und in der Brunngasse nun auch virtuell einen Ort der Inspiration geschaffen. Im neuen Onlineshop findet ihr erlesene Accessoires und nachhaltige Mode für KinderFrauen und Männer. Warum eigentlich nicht einfach mal in den eigenen vier Wänden «aufgebrezelt» rumlaufen (Stichwort: Selbstliebe)?  Wer schon Sehnsucht nach der Aare verspürt,  surft bei «Neumühle» aus Zürich vorbei: Ihre Bademode-Kollektion «Von Alice» aus eingesammelten und aufbereiteten Fischernetzen ist zum Anbeissen… und online zu angeln.

 

 

3. Kinderleichte Rezepte ausprobieren

… der Ofen ist noch lange nicht aus! Lara Zaugg alias «vanillacrunnch» füttert seit sieben Jahren ihren Foodblog mit veganen Kreationen. Aus aktuellem Anlass verrät sie kinderleichte Rezepte aus nur fünf Zutaten, die ihr mit euren Kleinen in der eigenen Backstube ausprobieren könnt.

 

 

So zaubert ihr diese tagversüssenden, veganen Twix:

Für den Boden 240 g Haferflocken im Mixer vermengen bis ein feines Mehl entsteht. 100 g Datteln und 100 g Kokosöl beigeben und weitermixen, bis sich eine klebrige Masse bildet. Diese mit Backpapier auf ein Blech drücken und in den Kühlschrank stellen. Für die Karamellschicht 400 g Datteln ca. 20 Minuten in warmem Wasser einweichen. Abschütten und zusammen mit 100 g Erdnussbutter (gesalzen) und 100 g Kokosöl im Mixer fein pürieren. Das Karamell auf den zuvor gekühlten Boden streichen und für ca. eine Stunde einfrieren. Anschliessend mit einem Messer in Riegel schneiden und diese mit 200 g geschmolzener Schokolade überziehen.

Weiter simple, aber raffinierte Rezeptideen findet ihr in den nächsten Wochen auf dem Instagramprofil von Lara.

 
4. Lesen? Lesen! Lesen!

Ein packendes Buch, ein wiederentdecktes Tagebuch – oder das frühlingsfrische, lebensfrohe  MIS MAGAZIN. 😉 Bestellt euch gleich die neue Ausgabe und «bereist» vom Lieblingssessel aus die Schweizer Designwelt. Lasst euch inspirieren von spannenden Storys, Genussorten und Köstlichkeiten. Vorfreude ist die schönste Freude – das gilt jetzt mehr denn je.

 

5. (Liebes-)Briefe versenden

Hier auf einen Kommentar antworten, da eine Mail aufsetzen, dort eine SMS tippen – so sieht unser Alltag aus. Da gleicht es schon fast einem Abenteuer, mal wieder zum Stift zu greifen und ein paar Zeilen zu kritzeln, um eure Liebsten mit etwas Handgeschriebenem zu überraschen. Eine wunderbare Art, persönliche Kontakte zu pflegen in einer Zeit, in der das anders kaum mehr geht… Besonders hübsche Postkarten findet ihr im Onlineshop der Berner Grafikdesignerin Karin Hänni von «Eckraum», bei der Papeterie «feines» oder den Thuner Initiantinnen von «Schreib mal wieder».

 

Positive Vibes versenden mit Postkarten von «Eckraum».

6. Stuben in Gourmet-Tempel verwandeln

Auch das Restaurant «Landhaus Liebefeld» tischt kreative Ideen auf, um Geniesser weiterhin mit Köstlichkeiten zu verwöhnen. Ab sofort könnt ihr Erlesenes aus der Speisekarte per Telefon bestellen (031 971 07 58; Lieferzeiten: 12 bis 13.45 Uhr/18.30 bis 21 Uhr) und das tatkräftige Team liefert euch das ausgewählte Menü auf Porzellantellern (ja, stilecht auf Porzellan!) nach Hause.

 
7. Auf das Leben anstossen

Gerade jetzt: Gönnt euch ein richtig gutes Glas Wein und stosst auf das Leben an – wenn es sein muss mit dem eigenen Spiegelbild oder mit Freunden per Skype.  Wer gerade auf dem Trockenen sitzt, meldet sich bei der Weinexpertin Sara De Giorgi. Da ihre Weinbar in der Berner Länggasse bis auf Weiteres geschlossen ist, liefert sie  flaschenweise Optimismus in Form von edlen Schweizer Tropfen vor die Haustür (Bestellung via Privatnachricht auf Facebook oder Instagram).

 

 

 

 

 
8. Strick, strick, hurra!

Fädelt bei «pret-a-faire» ein und strickt euch Masche für Masche zum eigenen Meisterstück, «angestachelt» von Designerin Susanne Wadsack. Die Zürcherin legt ihre Nadeln aus der Hand, um ihre Strickboxen zu konfektionieren – mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Kaschmirwolle und Nadeln. 

 
 
 
9. Hausgemachte Pizza: So geht es rund!

Verwandelt eure Küche in eine Pizzeria und backt mal wieder eine Pizza – mit selbstgemachtem Teig, euren Lieblingszutaten und allem Drum und Dran. Für zwei Pizzas einfach 250 ml lauwarmes Wasser mit einem Würfel Hefe, einem Teelöffel Salz, zwei Esslöffel Öl und 500 g Mehl zu einem Teig vermengen, diesen aufgehen lassen und loslegen. Na, wer bringt beim Auswallen den schönsten Kreis hin? Oder traut sich, den Teig à la Pizzaiolo von Hand zu schleudern? Guckt ja keiner! 🙂

  

 
10. «Spiele-Nami» veranstalten

Holt wieder einmal Klassiker wie «Eile mit Weile», «UNO» oder «Das verrückte Labyrinth» aus dem Schrank – oder versucht euch am neuen Brettspiel aus dem Bündnerland: «Ukenike» bedeutet «Entweder oder» auf Rätoromanisch und bietet fünf Spielmöglichkeiten, die entweder komplex oder einfach sind, entweder Geschicklichkeit oder Taktik fordern. Kriegt euch bloss nicht in die Haare,  zurzeit ist «aus dem Weg gehen» eher schwierig… 😉

 

 

 

Wir werden diese Liste in den nächsten Wochen nach und nach ergänzen, um euch  bei Laune und auf dem Laufenden zu halten, wie ihr lokale Geschäfte, Restaurants und Designschaffende in dieser herausfordernden  Zeit unterstützen könnt.