Engagement mit Tiefgang

Mit ihrer «Mission Blue»  will Sylvia Earle die Weltmeere  retten, indem sie geschützte  «Hope Spots» errichtet.  Warum die legendäre Meeresbiologin sich beim Tauchen  wünschte, die Zeit zurückzudrehen und was ihre Hoffnung nährt. 

Sie sehe mehr als andere. Eine andere Welt. Eine, die sich schon zu ihren Lebzeiten drastisch verändert habe – mit diesen Worten von Sylvia Earle beginnt der preisgekrönte Dokumentarfilm (Netflix, 2014) über ihre «Mission Blue» zur Rettung und Sanierung der Ozeane. 2009 hat sie dieses Umweltschutzprojekt lanciert, mit dem Ziel, ein globales Netzwerk an Wasserschutzgebieten zu errichten: Denn die Ozeane bedecken zwar 70 Prozent der Erdoberfläche, aber weniger als 6 Prozent stehen unter Schutz. Die Auswirkungen, welche deren voranschreitende Zerstörung hat, beschreibt sie so einfach wie eindringlich: «No blue. No green.». Die sogenannten «Hope Spots», geschützte Meereszonen, erfüllen vielfältige Aufgaben wie den Einfluss menschlicher Aktivitäten zu reduzieren, bedrohte Tierarten vor dem Aussterben zu bewahren oder die Unterwasserwelt in abgelegenen Atollen und Riffen weiter zu ergründen. Es sind Stellen, an denen Sylvia Earle später abtaucht, Adlerrochen, Schildkröten und bunte Fischschwärme zwischen Korallengärten beobachtet — und mit diesem Zeichen der Hoffnung wieder auftaucht. Oft wünschte sie sich jedoch, sie könnte in einer Zeitmaschine in die Unterwasserwelt zurückreisen, wie sie früher war: Weltweit sind etwa die Hälfte aller Korallenriffe, 90 Prozent der grossen und auch kleineren Fische verschwunden – stattdessen «schwimmen» 86 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen (Quelle: WWF). Dann aber wünschte sich die unermüdliche Aktivistin eine Zeitmaschine, um in die Zukunft zu reisen – in das prächtige Paradies der Tiefe, wie es dank der wirkungsvollen Rettungsmassnahmen einmal wieder sein soll… Das Zeitfenster sei zwar eng, aber eine Erholung geschädigter Gebiete möglich. 

Im Pioniergeist verbunden

 

Unterstützung in ihrer Lebensausgabe erhält die 85-Jährige seit 2014 auch von «Rolex». Die Partnerschaft geht jedoch noch weiter zurück bis in das Jahr 1970, als die Meeresbiologin ihre erste Armbanduhr der Schweizer Uhrenmanufaktur erhielt. Angetrieben von Pioniergeist war schliesslich auch der Gründer von «Rolex», Hans Wilsdorf, der 1905 als 24-Jähriger von einer Uhr träumte, die man am Handgelenk tragen konnte. Der umtriebige Jungunternehmer legte es ebenso auf Eleganz an wie auf Präzision: Für ihn war die Welt ein Versuchslabor, in dem er die Genauigkeit der Uhrwerke aus einer Bieler Manufaktur abermals unter Beweis stellte. Seit den 1930er-Jahren gab er seine «Oyster Perpetual»-Modelle Entdeckern mit auf Expeditionen ins Extreme an die unzugänglichsten Orte der Welt, um deren Grenzen auszuloten. Die erste wasser- und staubdichte Armbanduhr führte «Rolex» schon im Jahr 1927 ein. In nahezu einem Jahrhundert begleiteten die Chronometer visionäre Menschen bis auf die höchsten Gipfel oder die dunkelsten Tiefen des Ozeans, wobei heutzutage die Unternehmungen vielmehr dem Umweltschutz als der Abenteuerlust dienen. 

7000 Stunden unter Wasser

 

Die Wissenschaftlerin Sylvia Earle hatte es sich früh zur Aufgabe gemacht, die Ozeane zu kartografieren – denn diese seien schlechter dokumentiert als manch ein Planet im Weltall. Ihre Faszination für das Meer erklärt sie mit einer Anekdote, der schon fast Sagenhaftes anhaftet: Als sie als Dreijährige beim Spielen am Strand von New Jersey von einer Welle erfasst und «verschluckt» wurde, verängstigte sie das nicht – vielmehr wollte sie zurück ins wiegende Nass, nachdem ihre Mutter sie barg. Über 7000 Stunden hat sie seither unter der Wasseroberfläche verbracht, als einzige Frau mehrere Tage am Stück; sie hält den Weltrekord im Solotauchen. Nicht im Alleingang ist die Rettung der Ozeane zu schaffen: «Mission Blue» will erreichen, bis 2030 weltweit 30 Prozent der Meeresflächen unter Schutz zu stellen, was dem vom «IUCN» (International Union For The Conservation Of Nature) empfohlenen Ziel zur Gewährleistung der Ozean-Gesundheit entspricht. Mit der Unterstützung von «Rolex» versucht die Initiative sicherzustellen, dass die Meeresökosysteme für künftige Generationen erhalten bleiben – in ihrer ganzen geheimnisvoll schillernden Fülle. 

Im Wasser in ihrem Element – das gilt sowohl  für die international anerkannte Meeresbiologin Sylvia Earle wie auch für die Armbanduhr von «Rolex», die sie seit vielen Jahrzehnten begleitet. Sie war mit dabei auf Expeditionen, unter anderem in der Arktis und Antarktis, zig Male  an Bord eines U-Boots und wenn die Pionierin bei einflussreichen Menschen wie Regierungschefs für ihre dringlichen Umweltanliegen vorsprach. Weitere Infos zum Engagement  

von «Rolex» und den aktuellen Uhrenmodellen: Zigerli+Iff, Spitalgasse 14, Bern.


Zum Erhalt der Umwelt: «Perpetual Planet»    

 

Die Initiative «Perpetual Planet» von «Rolex» dient dazu,  Kräfte wegweisender Forscher und Organisationen zu vereinen, um Lösungen für ökologische Herausforderungen  zu erarbeiten. Nebst «Mission Blue» ging der Uhrenhersteller eine Partnerschaft mit «National Geographic» ein, die unter anderem zur Unterstützung von Forschungsexpeditionen dient. Weiter vergibt die Traditionsmarke die «Rolex»-Preise für  Unternehmungsgeist, mit denen sie Menschen auszeichnet,  die mit ihren Projekten einen Beitrag zur Erweiterung menschlichen Wissens, zur Bewahrung des Kulturerbes oder zum Schutz von Tierarten und natürlicher Lebensräume leisten.