Durchdesignter E-Sportwagen

Das Zürcher Start-up «Piëch» versammelt Prominenz aus der Auto- und Designbranche, um sein E-Fahrzeug mit Blitzladung zur Serienreife zu bringen.

Wie bloss spricht man «Piëch» aus? Eigentlich belanglos, denn was man erfährt, verschlägt einem sowieso die Sprache: Das Start-up mit Sitz in Zürich will einen zweisitzigen E-Sportwagen mit «revolutionärer Batterie- und Ladetechnik» launchen, die ermöglicht, 80 % Kapazität für 400 Kilometer Reichweite in nur 4 : 40 Minuten nachzuladen. An diesen Power-Plänen feilt ein Team, das sich liest wie das Who-is-Who der Auto(-design)-Branche – allen voran der initiative Anton Piëch selbst, ein Sohn von Ferdinand Piëch, der einstige Entwicklungsleiter von Porsche und Ex-Chef von Audi und VW. Einer der kreativen Köpfe in der Crew ist Yvonne Reichmuth, deren aufregende Lederacces­soires sogar Ikonen der Popwelt tragen: Die Zürcherin bringt ihr Know-how für Farben, Materialisierung und Verarbeitung des Auto-Interieurs ein. Nachdem der Prototyp «Mark Zero» am letzten Autosalon nicht nur für Furore, sondern auch für willige Investoren sorgte, steuert das Start-up nun zielstrebig auf die Markteinführung zu: Im «Piëch Engineering Campus» im deutschen Memmingen, das sich im Bau befindet, feilt man an den puristisch-schnittigen Sportwagen. Bis 2022 soll das revolutionäre Super-E-Mobil in Serie gehen – bis dahin kann man sicher auch den Namen super aussprechen.


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