Tech-Telmechtel mit der Zukunft

Die Geschichte des Automobils knistert nur so vor lauter Fortschritt: Einst waren es ABS und Anschnallgurt – heute ist es künstliche Intelligenz, die mitfühlt.

«ABS für alle!» – was in den 70er-Jahren noch der Werbeknaller von «Ford» schlechthin war, entlockt Automobilisten heute höchstens noch ein mildes «Ahaaa». Denn das Antiblockiersystem, das beim Bremsen dem gefährlichen Blockieren der Räder entgegenwirkt, ist heute längst Standard. Dies ist «Ford» zu verdanken, denn der amerikanische Hersteller erhob das System 1985 zum Serienstandard: Der «Ford Scoprio» war der erste PKW mit serienmässigem ABS – nicht die erste revolutionäre Innovation, die auf «Ford» zurückgeht: Am 7. Oktober 1913 läutete man in Detroits Werkstätten die Geburtsstunde der Fliessbandarbeit ein, inspiriert von den Produktionsstrassen in Chicagos Schlachthöfen. … und es sollte nicht die letzte sein: Heute ist jedes Modell vom Stossfänger bis zum Heckdeckel vollbepackt mit hilfreichen Features und intelligenten Systemen, die sowohl die Sicherheit wie auch das Fahrerlebnis verbessern. Neue Technologien wie die Verkehrsschilderkennung, Fuzzy-Logik oder die lokale Gefahrenwarnung veranlassen Autofahrer schon eher zu einem entfesselten «Ahhh!». In der dunklen Jahreszeit passt die intelligente Lichttechnologie die Ausleuchtung mithilfe einer reichweitenstarken Frontkamera an, sodass Verkehrsschilder, Fahrbahnmarkierungen und vorausliegende Kurven gut sichtbar sind. Im neuen «Ford Kuga»-Voll­hybrid überwacht das clevere Allradantriebssystem kontinuierlich, welche Räder auf der Fahrbahn die beste Traktion aufweisen. Innert weniger als 20 Millisekunden – also zwanzigmal schneller als ein Augenzwinkern – messen Sensoren, ob zwischen den Rädern und der Fahrbahn möglicherweise Schlupf entsteht. Die Leistung des benzinelektrischen Hybrid-Antriebsstrangs wird nahtlos auf die Vorder- und Hinterräder verteilt, was selbst auf rutschigen Strassen bestmögliches Fortkommen, sicheres Kurvenfahren und eine höhere Treibstoffeffizienz mit sich bringt. Der Begriff «Fuzzy-Logik» bezieht sich auf den Algorithmus, der alle Arten von Variablen einbezieht, um eine «Entscheidung» zu treffen – ähnlich wie sich auch Menschen für ihr Outfit entscheiden, je nach Wettervorhersage oder Blick aus dem Fenster. Mit dem Unterschied, dass das «feinfühlige» Sensorensystem wesentlich reaktionsfreudiger ist als jeder Mensch. Und möglicherweise muss der Mensch künftig noch weniger Entscheidungen treffen: Mit den Handlungsfeldern Elektrifizierung, Konnektivität und autonomes Fahren transformiert «Ford» seine lange Unternehmensgeschichte tiefgreifend. Ideen dafür gibt es «wie am Fliessband» – ein Flirt mit der Zukunft, aus dem schnell etwas Ernstes werden kann.

Weitere Infos: Schönegg Garage, Oberlandstrasse 54, Spiez. schoenegg-garage.ch

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